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Walkera-Raptor-Forum - Von Piloten für Piloten


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* Erledigt * Rotorblätter beim 4f180
20.11.2011, 12:35
Beitrag: #1
Rotorblätter beim 4f180
hi,

nachdem mein 4F180 in ca 5 Meter Höhe "Feindkontakt" mit einer Laterne hatte habe ich mich trotz beachtlicher Schäden (Rotorkopf, Hauptrotorblätter, Blatthalter, Blattlagerwellen, Hauptritzel, Hauptrotorwelle, Umlenkritzel, Heckrohr, Heckrotorwelle, Heckrotoblatthalterwelle, 1 Servo) zum Wiederaufbau entschlossen.

   

Machte er nach nach den Laufversuchen nur mit Heckrotor noch einen guten Eindruck schüttelte es ihn mit den Hauptrotorblättern so sehr, dass an Blattspur beurteilen oder gar einstellen gar nicht zu denken war. Die Blattwaage zeigte ein Blatt mit extremem Übergewicht (genauen Wert kann mangels Waage nicht nennen :( ) Ein zweiter Satz Blätter war besser ausgewogen, aber ich frage mich dann doch ob diese Gewichtsstreuung normal sein kann.

Achja, die Taumelscheibenservo (WK 7.6-6) im 4f180 sind die gleichen wie die Originalservo im LM3, nur dass die dann mit wesentlich längerem Servoarmen geliefert werden. Falls mal wer längere Servoarme suchen sollte.
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20.11.2011, 14:33
Beitrag: #2
RE: Rotorblätter beim 4f180
hallo Hubbihub,

also sowas ist bei den meisten sogenannten Billigherstellern normal, da gibts Abweichungen von 2 Gramm und mehr, sowas muß man halt entweder mittels viel Tesa ausgleichen oder gute Markenblätter von Blattschmied, Spinblades usw. kaufen, diese sind immer Paarweise ausgewuchtet, wobei es aber auch dort von einem zum anderen Paar Unterschiede geben kann, da kann man auch nicht so einfach bei nur einem kaputten Blatt eines von einem anderen Satz nehmen ohne zu wiegen bzw. wuchten.

LG Karl-Heinz

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20.11.2011, 15:12
Beitrag: #3
RE: Rotorblätter beim 4F180
Rotorblätter gerade von Walkera unterliegen extremen Gewichtsunterschieden. Wir haben die gleichen Blätter zwischen 6,0 und 7,8 g ausgewogen. Man ist also immer gut dran, beim Austausch vorher auszuwiegen, da schon 0,1 g Unterschied zu erheblichem Schütteln führen kann.

Ein Modell-Hubschrauber sollte auch wie ein Hubschrauber aussehen.
Vorbildgetreue Rümpfe für die Kleineren gibt es bei uns:
http://www.heli-scale-quality.com
Ich bin mit meinem Team ein Hersteller, weniger ein Händler.
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20.11.2011, 19:50
Beitrag: #4
RE: Rotorblätter beim 4f180
Hi Hubihub
Ganz schön viel im A....
(Rotorkopf, Hauptrotorblätter, Blatthalter, Blattlagerwellen, Hauptritzel, Hauptrotorwelle, Umlenkritzel, Heckrohr, Heckrotorwelle, --- tja genau das richtige für lange Winterabende
Und zu den Rotorblättern--so isses,hab die Walkera Blätter auch schon nachgewogen,und da isses wie beim Metzger--darfs a'bissel mehr sein Grin

Gruß Frank
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21.11.2011, 00:24
Beitrag: #5
RE: Rotorblätter beim 4f180
Naja, den 4er Satz Blätter für den 4f180 bekommt man gerade nachgeworfen, da war ich über die Gewichtsstreuung doch arg entsetzt, zumal Blattselection nur mit der Blattwaage und ohne Feinwaage wohl dann doch etwas sehr aufwändig wird. Einen Satz Blätter dann komplett durchwiegen wird dann wohl zur mehr als abendfüllenden Aufgabe.

Weder bei Blattschmied noch bei Spinblades habe ich passende Blätter für den 4f180 gefunden und der werkseitig montierte Satz lief ohne Wiegen so super, da hätte ich so ein Deaster nicht erwartet.

Naja, jetzt fliegt er erst mal wieder, aber das waren auch gut und gerne 6 Stunden Arbeit. Der macht draussen richtig Spass :)
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21.11.2011, 00:41
Beitrag: #6
RE: Rotorblätter beim 4f180
hallo Hubbihub,

welche Länge haben denn diese Blätter, man misst das in der Regel vom Loch bis zur Blattspitze, evtl. passen ja die vom T-Rex 250 ?

Da würde ich dann einfach 2 Sätze nehmen falls die passen sollten, anderenfalls musst Du halt entsprechend nacharbeiten, sowas mache ich bei Standardblättern regelmässig.

Ich habe hier eine Feinwaage die wiegt aufs 100stel Gramm genau aus Hongkong mal mit bestellt für ganze 20 Euro, damit wiege ich alle meine Rotorblätter aus.

LG Karl-Heinz

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21.11.2011, 08:11
Beitrag: #7
RE: Rotorblätter beim 4f180
hi Heinz

die Blätter sind ca 183mm lang, 2mm Bohrung und zwischen 25 und 22 mm breit, wenn meinen Augen nicht täuschen ist das sogar ein symetrisches Profil, Kohlefaser in Harz eingebettet.

So eine Waage sollte ich mir wirklich irgendwann mal ordern, nur bei den ganzen 2 Blattköpfen sah ich da bisher keine Notwendigkeit.

Gruss

Hubbi
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21.11.2011, 10:57
Beitrag: #8
RE: Rotorblätter beim 4f180
hallo Hubbi,

also ich habe hier Blätter vom HK250 GT und die sind 205mm lang von der Bohrung bis zur Blattspitze und 23mm breit mit einer Bohrung 2mm

Diese Blätter sind symetrisch und mit denen vom T-Rex 250 vergleichbar.

Allerdings kann ich jetzt nicht sagen ob die bei Deinem Heli von der etwas gößeren Länge her passen.

LG Karl-Heinz

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21.11.2011, 11:40
Beitrag: #9
RE: Rotorblätter beim 4f180
(21.11.2011 08:11)Hubbihub schrieb:  .....So eine Waage sollte ich mir wirklich irgendwann mal ordern, nur bei den ganzen 2 Blattköpfen sah ich da bisher keine Notwendigkeit.

Hubbi

Bei einem 4-Blattrotor müssen ja auch nur (wie bei einem 2-Blattrotor) die jeweils gegenüberliegenden Blätter ausgewogen sein.

D.h., bzgl. der Unwucht verdoppelt sich der Aufwand gegenüber einem 2-Blattrotor nur. Auf Formfehler und Profilabweichungen hat man ja kaum einen Einfluß, obwohl auch diese zu einem unruhigen Blattlauf beitragen können.

Bei Ungradzahligen Köpfen (3 und 5 Blätter) sieht das schon anders aus. Hier sollten alle Blätter möglichst gleich sein!

Gruß Gerhard
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21.11.2011, 12:51
Beitrag: #10
RE: Rotorblätter beim 4f180
die 205mm langen Blätter sind wohl zu lang, wenn ich das mal grob abmesse, dann läuft man sehr grosse Gefahr, dass ich Hauptrotor und Heckrotor berühren.

Die Aussage von gebi1 leuchtet ein wenn man mal ein wenig drüber nachdenkt ;)
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21.11.2011, 22:33
Beitrag: #11
RE: Rotorblätter beim 4f180
Wenn man noch ein wenig weiter nachdenkt, müssen sich zwei gewichtsmäßig absolut gleiche Blätter auf der Blattwage noch lange nicht "ausgewogen" verhalten. Dies ist nur dann der Fall, wenn auch ihr Masseschwerpunkt im gleichen Abstand vom Befestigungspunkt liegt (was idealer Weise der Fall sein sollte).

Jeder kennt doch das Bild, wenn der Papa mit dem Sohn auf dem Spielplatz auf der Wippe sitzt. Um hier das Gleichgewicht zu bekommen muß sich der Vater deutlich dichter an den Drehpunkt der Wippe setzen. Obwohl jetzt die beiden Seiten der Wippe unterschiedlich schwehr sind, kann man die Wippe trotzdem durch Verlagerung des Schwerpunktes ins "Gleichgewicht" bringen.

Um also ein "ausgewogenes" Blattpaar zu bekommen, muß nicht das Gewicht der Blätter, sondern das Moment aus der Masse des Blattes x dem Abstand ihres Masseschwerpunktes zum Drehpunkt hin gleich sein.

Dies bedeutet aber auch, dass sich zwei gewichtsmäßig unterschiedliche Blätter, auf der Blattwaage durchaus "ausgewogen" verhalten können, wenn nämlich bei dem leichteren Blatt die Masse mehr zur Blattspitze hin verteilt ist und/oder beim schwereren Blatt die Masse mehr zur Wurzel hin verschoben ist.

Gruß Gerhard
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22.11.2011, 00:29
Beitrag: #12
RE: Rotorblätter beim 4f180
(21.11.2011 22:33)gebi1 schrieb:  Wenn man noch ein wenig weiter nachdenkt, müssen sich zwei gewichtsmäßig absolut gleiche Blätter auf der Blattwage noch lange nicht "ausgewogen" verhalten. Dies ist nur dann der Fall, wenn auch ihr Masseschwerpunkt im gleichen Abstand vom Befestigungspunkt liegt (was idealer Weise der Fall sein sollte).

Jeder kennt doch das Bild, wenn der Papa mit dem Sohn auf dem Spielplatz auf der Wippe sitzt. Um hier das Gleichgewicht zu bekommen muß sich der Vater deutlich dichter an den Drehpunkt der Wippe setzen. Obwohl jetzt die beiden Seiten der Wippe unterschiedlich schwehr sind, kann man die Wippe trotzdem durch Verlagerung des Schwerpunktes ins "Gleichgewicht" bringen.

Um also ein "ausgewogenes" Blattpaar zu bekommen, muß nicht das Gewicht der Blätter, sondern das Moment aus der Masse des Blattes x dem Abstand ihres Masseschwerpunktes zum Drehpunkt hin gleich sein.

Dies bedeutet aber auch, dass sich zwei gewichtsmäßig unterschiedliche Blätter, auf der Blattwaage durchaus "ausgewogen" verhalten können, wenn nämlich bei dem leichteren Blatt die Masse mehr zur Blattspitze hin verteilt ist und/oder beim schwereren Blatt die Masse mehr zur Wurzel hin verschoben ist.

hallo Gerhard,

nun das ist ja alles sehr schön, aber wie stellt man das mit der Massenverschiebung bei den Rotorblättern jetzt genau fest ?

Erkläre das doch bitte mal anhand eines Beispiels !

LG Karl-Heinz

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22.11.2011, 01:58
Beitrag: #13
RE: Rotorblätter beim 4f180
Am sichersten läßt sich das mit einer Blattwaage erkennen, da die Unterschiede nicht immer optisch erkennbar und/oder geometrisch messbar sein müssen.

Zum Beispiel können diese Unterschiede durch Abweichungen im Füllmaterial kommen, wodurch dann partziell unterschiedliche Laminatsdicken enstehen können.

Äußerlich erkennbare/messbare Unterschiede haben auch meist Gewichtsabweichungen zur Folge. Wobei sich natürlich auch geometrische Abweichungen ausgleichen können. Das eine Blatt ist z.B. zur Spitze hin etwas dicker und zur Befestigungsseite etwas dünner und beim Zweiten ist es umgekehrt. Dadurch wird der Schwerpunkt beim ersten Blatt etwas weiter aussen liegen als beim Zweiten, wodurch auf der Blattwage das erste Blatt absinken wird, auch wenn beide Blätter gewichtsmäßig gleich sind. In diesem Fall müßte man dann beim zweiten Blatt zum Ausgleich doch wieder tapen.

Wie häufig so etwas in der Praxis auftritt, kann ich auf Grund mangelnder Erfahrung nicht beurteilen.

Gruß Gerhard
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22.11.2011, 11:59
Beitrag: #14
RE: Rotorblätter beim 4f180
hallo Gerhard,

nun ich wiege die Blätter erst auf der Feinwaage aus und danach befestige ich diese an der Blattwaage und suche mir so erstmal das Blatt aus welches gegen alle anderen am meisten nach unten sinkt, dann tape ich die scheinbar leichteren und gleiche sie so aus, das hat bisher immer sehr gut funktioniert.

Allerdings brauchte ich bei guten Markenblättern vom Blattschmied bisher nichts zu ändern, das passte immer.

Hier bei den billigen Plastikblättern vom CopterX 5-Blattkopf mußte ich allerdings doch einiges tun, das ging auch ganz problemlos, da diese Blätter ja aus Kunststoff sind konnte ich einfach am Blattende minimal etwas Material abschleifen was ich bei Carbon oder GFK-Blättern natürlich nicht machen würde und so konnte ich die Blätter aufs 100stel Gramm auswiegen und mußte dann nachher wie oben beschrieben doch noch bei einigen minimal tapen.

LG Karl-Heinz

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22.11.2011, 14:25
Beitrag: #15
RE: Rotorblätter beim 4f180
Hallo Karl-Heinz,

Damit bestätigen Deine praktischen Erfahrungen ja meine theoretischen Überlegungen.

Idealerweise sind halt das Blattgewicht und der Schwerpunktradius der eingesetzten Blätter identisch.
Durch Herstellungstoleranzen ist dies leider nicht immer so. Wobei aber ein reiner Gewichtsausgleich an den einzelnen Blättern noch nicht das gewünschte Ergebnis bringen muß. Hier kommt es darauf an, wo mann diesen Ausgleich vornimmt.

Findet die Korrektur an der Blattspitze statt, ist die Auswirkung am größten, da hier der Wirkradius (=Hebelarm) am größten ist. Je weiter man sich zur Rotorachse bewegt, um so stärker muß die Korrektur ausfallen.

Nimmt man diese Korrektur im Blattschwerpunkt (nähungsweise durch balancieren des Blattes auf dem Finger zu ermitteln) vor, kommt man bei ungleichen Ausgangsgewichten, dem Ideal von gleichem Gewicht und Schwerpunktradius am nächsten.

Sind die Ausgangsgewichte der Blätter (nahezu) gleich, aber es liegt eine Schwerpunktverschiebung vor, empfiehlt sich die Korrektur an der Blattspitze, da dadurch die Gewichtsunterschiede am geringsten gehalten werden können.

Gruß Gerhard
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22.11.2011, 15:28
Beitrag: #16
RE: Rotorblätter beim 4f180
hallo Gerhard,

habe jetzt von einigen meiner Sätze mal die Daten aufgeschrieben, also wie folgt :

zuerst alle 5 Blätter auf genau 28,90 Gramm ausgewogen, dann die Blätter mit 1 - 5 numeriert und das Blatt Nr. 1 auf der Blattwaage befestigt und dann nacheinander alle anderen Blätter auf der Gegenseite befestigt und geschaut was sich ergibt.

Nun mußte ich einige Blätter mit Tape beschweren, damit sie in der Waage sind und eines sogar erleichtern die Daten dazu weiter unten.

Das Tape habe ich immer in der Nähe der Blattspitze auf geklebt, also so weit wie möglich nach außen.

So sind auf der Blattwaage alle Blätter gegen das Blatt Nr.1 in der Waage.

Beim Satz 1 liegen die Daten wie folgt :


Blatt Nr.1 = 28,90 Gramm
Blatt Nr.2 = 28,86 Gramm
Blatt Nr.3 = 28,92 Gramm
Blatt Nr.4 = 28,94 Gramm
Blatt Nr.5 = 28,91 Gramm


Beim Satz 2 liegen die Daten wie folgt :

Blatt Nr.1 = 28,85 Gramm
Blatt Nr.2 = 28,89 Gramm
Blatt Nr.3 = 28,88 Gramm
Blatt Nr.4 = 28,86 Gramm
Blatt Nr.5 = 28,87 Gramm

Beim Satz 3 habe ich jetzt erstmal alle 5 Blätter auf das Einheitsgewicht von 29,07 Gramm gebracht und werde berichten wenn ich diese ebenfalls auf der Blattwaage hatte.

Was mir aufgefallen ist das die einzelnen Sätze, ich habe 3 dieser 5-Blattsätze alle unterschiedlich vom Satz Gewicht her sind, also sind diese Sätze zwar vom Hersteller schon auf die jeweiligen 5 stck. selektiert, allerdings trotzdem mit geringen Abweichungen, aber gut was solls, so ein 5Blatt Satz hat ja auch nur 9,90 Euro gekostet, was will man da mehr verlangen ?

Laut Hersteller-Angaben sollen die Blätter jeweils 27 Gramm wiegen, wie man sieht stimmt das aber nicht.

LG Karl-Heinz

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22.11.2011, 16:32
Beitrag: #17
RE: Rotorblätter beim 4f180
Hallo Karl-Heinz,

Kannst Du an den Blättern irgendwo eine Nestkennzeichnung entdecken? (eine Ziffer, Körnerpunkte oder Striche.....)

Da Kunststoffspritzgussteile üblicherweise (je nach Größe) aus Mehrfachwerkzeugen stammen, werden die einzelnen Nester normalerweise mit einer Nestkennzeichnung versehen, um eventuelle Fehler schneller zuordnen zu können.

In Deinem Fall würde ich erwarten, dass alle Blätter eines Satzes aus dem gleichen Nest stammen, da die Unterschiede dabei vermutlich am Geringsten ausfallen. Normalerweise sind die Abweichungen von Nest zu Nest größer, als die von Schuß zu Schuß.

Gruß Gerhard
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22.11.2011, 19:04
Beitrag: #18
RE: Rotorblätter beim 4f180
hallo Gerhard,

ja da steht auf zwei Sätzen eine 1 auf jedem Blatt und dem dritten Satz eine 2 auf jedem Blatt drauf, das dachte ich mir schon das die dann aus jeweils der gleichen Maschine bzw. Form kommen, dennoch sind da Unterschiede drin.

Habe jetzt auch den dritten Satz mit der Blattwaage ausgewogen und jetzt wiegen die Blätter im Gegensatz zum vorherigen Auswiegen mit der Feinwaage folgende Gewichte :

Vorher hatte ich die Blätter alle auf je 29,07 Gramm ausgewogen, nach dem ich mit der Blattwaage jetzt die Blätter ausgependelt habe wiegen sie wie folgt:

Blatt Nr.1 = 29,07 Gramm
Blatt Nr.2 = 29,07 Gramm
Blatt Nr.3 = 29,14 Gramm
Blatt Nr.4 = 29,08 Gramm
Blatt Nr.5 = 29,12 Gramm

LG Karl-Heinz

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22.11.2011, 21:45
Beitrag: #19
RE: Rotorblätter beim 4f180
Ich wiege meine Blätter immer so aus:

Zuerst lege ich das Blatt rechtwinklig auf eine dünne Blechkante und finde so den Punkt, an dem das Blatt im Gleichgewicht ist und markiere die Stelle. Im Idealfall sind die Markierungen an den Blättern allen Blättern gleich.

Anschliessend geht aus die Waage. Bei einfachen Kunststoffblättern bei den Koaxen oder dem CB180z ziehe ich dann meist beim schwereren Blatt mit einem Cuttermesser an der Abströmkante einen feinen Span ab und wiederhole den Vorgang dann oftmals bis das Gleichgewicht da ist. Alternativ kommt die untenbeschriebene Tesamethode zum Einsatz.

Bei dem Carbonblättern des LM3 geht das Abziehen natürlich nicht. Also kommt die Tesafilmmethode zu Anwendung, wobei die Streifen möglichst mittig mit der Schwerpunktmarkierung auf dem Blatt angebracht werden sollten. So bleiben die Blätter im Gleichgewicht und wenn sie nicht im Gleichgewicht sein sollten, kann man durch nichtmittiges Aufkleben der Streifen noch ein wenig am Schwerpunkt feintunen.

Zum Schluss kommen die Blätter nochmal auf die Schwerpunktwaage, normal ist kein Feintuning nötig :)
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22.11.2011, 22:01
Beitrag: #20
RE: Rotorblätter beim 4f180
hallo Hubbihub,

nun das ist natürlich auch eine effektive Methode die Blätter auszuwuchten.

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